Überlegungen über die Prophetie von David Wilkerson

In diesen Tagen kreist eine Prophetie von David Wilkerson durchs Internet, die einige sehr beunruhigt. Wilkerson kennt man vor allem durch das Buch „Das Kreuz und die Messerhelden„, damals rief Gott Wilkerson nach New York, um sich um die gewalttätigen Straßenkids in der Metropole zu kümmern. Auch heute noch wohnt Wilkerson in New York.
In dieser Prophetie warnt Wilkerson dafür, dass schon bald die Welt von einem so schrecklichen Unglück heimgesucht werden wird, dass selbst die Frömmsten unter uns erzittern würden. Vor allem New York würde von Feuern überzogen werden, Chaos und Ausschreitungen. Es würde die ganze Metropole, aber auch bedeutende Städte in ganz Amerika betreffen, sogar weltweit würde es zu Ausschreitungen und Krawallen kommen. Er bezeichnet dies als den Zorn Gottes.

Da er der Meinung ist, dass in den Großstädten die Regale der Lebensmittelläden innerhalb einer Stunde leer wären, empfiehlt er sich Vorräte anzuschaffen, die für einen Monat reichen würden.
Nun habe ich mir Gedanken über diese Prophetie gemacht, gebetet, mit einigen Leuten geredet und selbst einige Kommentare im Internet gelesen oder gehört, ein bißchen gegoogelt. Und auch diesmal habe ich den Eindruck, dass ich selbst ein Statement darüber geben soll.

Meine erste Reaktion war erstmal Panik. Aber dann dachte ich,  die Gemeinde hat nun die Gelegenheit zu leuchten und zu strahlen und mit Jesus zu überwinden!

Trotzdem wollte ich die Prophetie von Wilkerson nicht einfach ablehnen. Interessanterweise stieß ich dann auf ein aktuelles Video von Rick Joyner. Hin und wieder gibt er ein Statement über aktuelle Ereignisse aus prophetischer Sicht ab. Viele haben ihn gefragt, was er nun von dieser Prophetie halten würde. Viele waren auch besorgt, dass es sich dabei um den Zorn Gottes handeln würde. Zunächst wies Joyner darauf hin, dass er die Prophetie für echt halten würde. Fügte aber noch folgendes hinzu: Dass dieses Ereignis nicht passieren müsste, wenn sich das Volk Gottes demütigen würde und Buße für ihre Sünden tun würde, denn das Gericht fängt ja im Haus Gottes an. Würde Gericht aber nicht unbedingt Verdammnis bedeuten, da es unterschiedliche Formen von Gottes Gericht geben würde. Es könne auch einfach bedeuten, dass Gott sein Volk richtet, grade weil er es liebt. Das wäre mit Israel dauernd passiert.

Daraufhin betont er nochmal, dass dieses Gericht nicht passieren müsse, diese Feuer könnten sich auch in Erweckungsfeuer verwandeln, die über ganz Amerika brennen würden, wenn die Nation zum Herrn umkehren würde. Joyner ist der Ansicht, dass jede Prophetie, die Gericht vorhersagt, immer den Zusatz haben sollte „Wenn ihr nicht umkehrt
Immer wieder hat Rick Joyner prophezeit, dass in den letzten Tagen die Gesetzlosigkeit zunehmen würde. Als sie nach dem Hurrikan Katrina in New Orleans waren, haben sie genau das gesehen: Die Regierung konnte den Menschen nicht helfen. Schrecken (Terror) überfiel die Menschen, dann kam Zorn auf, sie hatten nicht gelernt, sich selbst zu versorgen… dann flogen die Kugeln und Gesetzlosigkeit machte sich breit.

In dieser Krisenzeit sind wir Herausforderungen ausgesetzt, die die Regierungen total überfordern würden. Joyner sieht als einzige Antwort darauf die Notwendigkeit von Erweckung, auch die persönliche Erweckung. Wenn wir Gott suchen, wo wir lau geworden wären, uns disziplinieren würden, damit er uns zurechtbringen kann, müsste dieses Gericht nicht kommen! Ohne Frage wären dies die schwierigsten Zeiten, die wir erleben. Aber wir sind Teil eines unerschüttlichen Reiches und bräuchten uns nicht zu fürchten.

Das klang für mich schon wesentlich ausgeglichener und kompatibler mit dem, was ich sonst so an Reden Gottes mitbekommen habe.

Nun habe ich auch noch andere Äußerungen von David Wilkerson bei meiner Suche im Internet mitbekommen, die das Ganze auch noch weiter abrundet: Über Facebook stieß ich auf eine Botschaft bei YouTube. Hier gibt Wilkerson eine Botschaft über die Wirtschaftskrise ab.

Hier sagt er, dass die ganze Welt leidet unter der Finanzkrise, nicht nur Amerika oder New York, wo das Gewicht besonders stark lasten würde, sondern die ganze Welt wäre betroffen. Gott würde nun tun wovor er uns gewarnt hätte, wenn die Sünde überhand nimmt: Alles was erschüttert werden kann, würde erschüttert werden. Die Ereignisse würden so schlimm werden, dass sich dem keiner mehr entziehen könne. Keiner wüsste eine Antwort: kein Wirtschaftler, kein Evangelist, nein, wir müssten in die Schrift gehen, zum Vater! Er erinnerte sich an die Bibelstelle aus 1. Samuel 30, in der David und seine Leute zurück in ihre Stadt Ziklag kommen, die total zerstört ist, ihre Frauen und Kinder gefangen weggeführt. David und seine Leute weinten bis sie keine Tränen mehr hatten. Wilkerson sagt, dass es eine Zeit zum Trauern, Weinen gäbe, wo man erschüttert sein darf. Aber dann würde die Zeit kommen, um zu kämpfen!

Es heißt in der Bibel: „Und David stärkte sich in dem Herrn“ Wilkerson fährt fort und sagt, dass die Zeit komme, wo es notwenidig ist, dass jeder ein persönliches Wort von Gott braucht. Wenn nun diese Zeiten des Gerichts kommen, bräuchten wir aber keine Angst zu haben, denn bei Gott wären wir sicher!

Davids Männer wussten nicht, wie sie ein Wort von Gott bekämen, wie vielleicht die Leute, die in den Gottesdienst kommen und ein Wort vom Pastor erwarten würden. Gott sprach zu David, dass er ihn durchbringen würde, dass es eine Wiederherstellung geben würde. Und Wilkerson führte es vor Augen, dass er in 55 Jahren des Dienstes dauernd von diesen Leuten erzählt habe, die Gott geretttet hatte. Und nun würde es wieder passieren, auch wenn vielleicht Leute aufstehen und spotten würden. Nun wäre es an der Zeit an dem Wort Gottes festzuhalten, an Gott festzuhalten und ihn nicht zu verspotten. Nein, wir würden nicht alle im gleichen Boot sitzen. Und wenn dann sitzen wir Christen in der Arche, der Arche der Sicherheit! Gott würde uns durch den Sturm bringen, auch wenn die Arche erschüttert würde, es Blitze und Donner geben würde.

Es würde eine Bewegung des Geistes geben, wo Gott viele erwecken würde, die er berufen habe. Die Armee Davids stand aufgrund des Glaubens dieses Mannes. Sei du dieser Mann!

Auf der Webseite von David Wilkerson habe ich in weitere Predigtvideos reingeschaut. Zu Beginn seiner Predigt „By Now You Ought to be Teachers“ sagt er, dass es keinen Ort gibt, wo er zu dieser Zeit sein will als in New York. Wie die Freunde Daniels durchs Feuer gingen, würden sie durchs Feuer gehen. Aber der 4. Mann war mit ihnen. Genauso würde der 4. Mann mit ihnen sein, denn der würde immer inmitten der schlimmsten Feuer auftauchen und Wilkerson wolle da sein, wo Jesus ist. – Kaum eine Reaktion – Er fragt nach: „Hat mich jemand gehört, der in New York wohnt?“ – Jubel – Er beteuert, dass der 4. Mann durch die Straßen von New York gehen würde und sich in kraftvoller Weise zeigen würde…

Abschließende Beurteilung meinerseits
Durch all diese verschiedenen Komponenten, die ich zusammengetragen habe, ergibt sich ein viel ausgeglicherenes Bild, was auch mit den anderen prophetischen Worten zusammenpasst, die ich über die aktuelle Zeit gehört habe. Ja, uns stehen schlimme Zeiten bevor, wir werden vor Herausforderungen stehen, wie nie zuvor zu unseren Lebzeiten, aber Jesus geht mit uns durch, er ist der sichere Felsen auf dem wir stehen. Auf ihn können wir uns verlassen.

Wenn wir Gott suchen kann dieses Unheil sogar abgewendet werden, es besteht die unglaubliche Chance, dass die Gemeinde wirklich zur Stadt auf dem Berge wird, die hell erstrahlt und die Antworten von Gott auf menschlich unlösbare Probleme bekommt. Gott wird Männer und Frauen hervorbringen, die er vorbereitet hat, die aufstehen werden und kühn wie David und seine Männer sich den Herausforderungen stellen.

Es ist gut, Gott zu suchen, um persönlich von ihm zu hören. Da die Beteuerungen, die schönen Worte von anderen nicht ausreichen werden, um durch diese stürmischen Zeiten zu tragen. Aber das Gute ist, dass Gott sich suchen und finden läßt!

Ich habe auch den Eindruck, dass es an der Zeit ist, dass wir immer mehr lernen Gott zu vertrauen. Umso mehr da alle weltlichen Sicherheiten erschüttert werden. Wir müssen erkennen, dass wir die Kontrolle eigentlich nie gehabt haben, dass wir eigentlich immer von Gott abhängig waren. Wie schnell können unsere scheinbaren Sicherheiten, wie feste Jobs, regelmäßiges Gehalt und Bankkonten zusammenbrechen? Wer hätte jemals geglaubt, dass renomierte Firmen wie BMW oder die gesamte Automobilbranche ins Wanken geraten?

Gott hat uns versprochen, dass er sich um jeden Tag kümmern wird, nicht für einen Monat voraus. Als das Volk Israel in der Wüste war, sollten sie auch nur soviel sammeln, wie es für einen Tag gereicht hat. Gott forderte sie heraus, zu vertrauen, dass er sie morgen wieder versorgen würde. Eben nicht auf die eigenen Fähigkeiten, Geschicktheit etc zu vertrauen.

Natürlich werde ich weiterhin im Gebet bleiben (der Impuls ist ja auch Gott zu suchen, gell?) und sehen, was Gott weiter so sagt.

Quelle:    http://nabijocky.blogspot.com/2009/03/statement-zu-auerungen-von-david.html

Prophezeihungen über Endzeit

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