STEPHEN BALDWIN So fand ich zum Glauben an Jesus

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Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 bezeichnet Stephen Baldwin sich als wiedergeborener Christ, der unter anderem gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und den Werteverfall in Amerika kämpft. Zu seiner neuen Überzeugung gehört auch, dass er keine Rollen mehr annimmt, die mit mit unnötigem Sex und Gewalt zu tun haben. Doch seit seiner Sinneswandlung geht es mit seiner Karriere steil bergab, im letzten Jahr musste er sogar Insolvenz anmelden.

Er ist Schauspieler und Christ, daraus macht Stephen Baldwin keinen Hehl. Doch er war nicht immer fromm. Auf www.tangle.com erzählt er, wie er zum Glauben an Jesus Christus gefunden hat:

Meine Frau, meine Tochter und ich lebten in Arizona. Ich war gut im Fernsehbusiness und drehte gerade einen Film. Meine Frau ist Brasilianerin und beschloss, ein „Mädchen für alles“ zu engagieren, das ihr im Haushalt und mit dem Kind helfen sollte. Sie fragte ein par Verwandte aus Brasilien, ob sie jemanden wüssten. Und die hatten tatsächlich jemanden: Augusta. Eine kräftige, robuste 54-jährige Dame, sie sprach kein Wort englisch, nur portugiesisch.

Augusta bringt Leben in die Bude

Augusta fing an für uns zu arbeiten und die ganze erste Woche sang sie ununterbrochen portugiesische Lieder: beim Putzen, in der Küche, immer und überall. Sie schien dabei sehr glücklich und froh zu sein, als hätte sie eine wirklich gute Zeit. Eines war auffällig: In jedem Lied wiederholte sich ein Wort. Das ging dann immer so: „lalalalalaaa, Jesus, dadadadadaaa, Jesus….“ Es war ziemlich interessant, sie zu beobachten und dass jedes einzelne Lied immer wieder von Jesus handelte. Meine Frau und ich fanden das unglaublich.

Gottes unergründliche Wege

Nach ungefähr einer Woche ging meine Frau zu ihr und sagte: „Ich höre, dass du ununterbrochen von Jesus singst.“ Da fing Augusta laut und tief aus dem Bauch heraus zu lachen an. Meine Frau war völlig irritiert, weil sie nicht verstand, was da so lustig sein sollte. Und Augusta sagte: „Entschuldigen sie, ich wollte nicht respektlos sein, aber ich fühle mich ein bisschen geschmeichelt, dass sie mir diese Frage stellen. Es ist sehr interessant, dass sie glauben, ich wäre hier um ihr Haus in Ordnung zu halten.“

Meine Frau war erstaunt. Doch Augusta erklärte ihr, dass sie, bevor sie bei uns zu arbeiten begonnen hatte, in eine Kirche in Brasilien gegangen war. Mit ihrem Pastor und anderen Gemeindemitgliedern hatte sie gebetet und einer von ihnen hatte von Gott gehört, dass sie diesen Job annehmen müsse, weil die Leute, für die sie arbeiten wird, irgendwann zum Glauben finden würden. Ihr könnt euch vorstellen, wer lachte, als meine Frau mir das erzählte. Ich war Steven Baldwin, arbeitete fürs Fernsehen, machte Filme, dachte, ich wär cool…

Glauben gefunden

Ungefähr sieben Jahre später zogen wir nach New York. Dort wurde meine Frau plötzlich gläubig und war auf einmal überzeugt, dass Jesus ihr Leben regeln soll. Ein Jahr später gingen auch mir die Augen auf. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so etwas sagen würde, aber das Leben mit Jesus ist einfach fantastisch. Und inzwischen bin ich derjenige, der unbedingt von diesem neuen, erfüllten Leben erzählen muss.

Es geht dabei gar nicht darum, dass ich Schauspieler bin und mich wichtig machen möchte. Es geht um die Erfahrung, die ich mit Jesus gemacht habe und mache. Es geht um den tiefen Frieden und die Freude, die ich gefunden habe. Das ist wichtiger als alles. Ich reise um die Welt und drehe Filme, aber das gibt mir nicht das, was der Glaube für mich hat. Und ich bin so dankbar, dass ich das gefunden habe. Es ist ein grosses Glück, die Wahrheit zu kennen. Es ist ein Vorrecht, die Bibel – das Wort Gottes – lesen zu dürfen. Es ist ein Privileg, erfüllt zu sein vom Geist Gottes. Und es ist ein Geschenk, das was ich gefunden habe, mit anderen Menschen zu teilen.

 

Quelle: hier

Botschaft für Dich, Gesellschaft

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