In Israel wurde die Sinagoge entdeckt, die Maria von Magdala besucht hatte

„Die Archäologen haben in der antiken Stadt Magdala am Ufer des Sees Genezareth die Synagoge- Ruinen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Entdeckt,“ -berichtet das Amt Israels Antiquities, „Neuer Wein“ und die israelischen Medien.

Der christlichen Legende nach lebte in Magdala Maria von Magdala, die nach der Kreuzigung von Jesus Christus Ihn auferstanden als erste gesehen hat. Es wird angenommen, dass sie die entdeckte Synagoge besucht hat.

Biblical Archaeology Review stellt fest, dass Magdala im 1. Jahrhundert n. Chr. ein kleines Fischerdorf an der Küste von Galiläa war. Heute ist der Wasserstand im See sehr niedrig, so haben Archäologen Anlegestelle für Boote gefunden.

Die Synagoge von Magdala ist reich mit Fresken dekoriert. Auf dem Boden – ein Mosaik mit geometrischen Mustern. Das Dach wurde von massiven Säulen getragen. In der Mitte wurde ein etwa einen Meter in der Länge Steinblock mit oben und seitlich geschnitzten Ornamenten gefunden. Unter verschiedenen Mustern, die den Stein verzieren, entdeckte man auch eine Menora, das ist eine der frühesten Bilder einer Menora.

Die Wissenschaftler glauben, dass auf diesem Steinblock wurden Tora-Rollen während des Gottesdienstes ausgerollt und vorgelesen.