Er wird versuchen, das Gesetz Gottes und die heiligen Feste abzuschaffen.

„Er wird verächtlich über Gott, den Höchsten, reden und das heilige Volk des höchsten Gottes unterdrücken. Er wird versuchen, das Gesetz Gottes und die heiligen Feste abzuschaffen.Ein Jahr und zwei Jahre und ein halbes Jahr wird das Volk Gottes in seine Gewalt gegeben.“ Daniel 7:25

Von wem ist hier die Rede? Ist diese Prophezeiung schon erfüllt, oder nicht? Lasst uns mal überlegen. Wem gelang es das Gesetz Gottes und die heiligen Feste abzuschaffen? Wer hat so lange „ein Jahr und zwei Jahre und ein halbes Jahr“  regiert? Und warum hat modernes Christentum so viele heidnische Traditionen?

Liebe Leserin, lieber Leser! Mit diesem Artikel möchte ich meine Gedanken zum Ausdruck bringen, die mich schon seit langer Zeit begleiten. Jesus lehrte uns, dass wir die frohe Botschaft den Menschen bringen sollen. Ich habe mich bemüht das auch wirklich umzusetzen. Allerdings habe ich immer und immer wieder mit den Aussagen über „Verbrechen des Christentums im Mittelalter“ konfrontieren müssen. Das beschäftigte mich, wie es dazu kam, dass die Christen für viele Mörder und für die Unterdrückung der Wissenschaft verantwortlich waren. Die Bibel sagt, dass unser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut ist. Ich fing an zu forschen.

Wenn wir die Bibel betrachten, so war das Heidentum immer eine gottfeindliche Religion. Deshalb hat Gott seinem Volk strengstens verboten, sich mit den Heiden zu vermischen. Durch den Übergang vom heidnischen zum päpstlichen Rom, drangen viele heidnische Elemente in das Christentum ein. Die klare Sicht auf das Evangelium wurde mehr und mehr verwischt. Es folgte sehr bald, dass die römisch- katholische Kirche Gottes Gebote und heilige Feste veränderte oder abschaffte. Hier z. B.:

  1. Abschaffung des Sabbattages
    „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest“ . Exodus 20:8
    Interessanterweise warnt Gott uns, dieses Tages zu gedenken. Jesus hat diesen Tag immer geheiligt. Wir haben tatsächlich den Tag vergessen. Der siebte Tag der Anbetung Gottes, den Gott selbst im Paradies den Menschen schenkte, wurde durch die Heiligung des ersten Tages der Woche verdrängt. Dieser Tag wurde durch Rom eingeführt, und dadurch ist er das Zeichen der Autorität Roms. Auf der ganzen Welt sind jetzt schon Bestrebungen der verschiedenen Kirchen im Gange, den Sonntag immer mehr zu schützen und noch fester in der Gesetzgebung zu verankern, obwohl er nach den 10 Geboten ein normaler Arbeitstag ist.
  2. Heiligung des Papstes. Papst lässt sich „Heiliger Vater“ nennen. Die Bibel sagt aber :
    „ Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“ Math. 23:9
  3. Das Passahfest wird durch Ostern ersetzt und bekommt sogar in einigen west- europäischen Sprachen einen heidnischen Namen: Ostern (Deutsch), Easter (Englisch). So wurde früher von Heiden der Tag genannt, an dem man die Göttin Ištar (auch Ischtar, Eschtar) verehelichte. Das Ostern nimmt seinen Ursprung in einem Solarkalender (Sonnenkalender) und einer Frühlings-Tagundnachtgleiche. Es wird jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond, der nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche kommt, gefeiert. Das Passahfest hat aber ein bestimmtes Datum.
    Das Passah-Fest wird zu Ehren des HERRN am 14. Tag des 1. Monats gefeiert. Numeri 28:16
    Unsere Ostertraditionen finden bis heute einen Nachhall von Sitten und Bräuchen des Alten Babylons. Damals färbte man auch Eier. Man erzählte den Kindern viele Märchen über Kaninchen. Heute werden den Kindern die Geschichten über den Osterhase vorgelesen, der Eier bringt und diese dann im Garten versteckt. Am Ostersonntag spielen die Kinder die Eiersuche. Viele Menschen halten diese heidnische Bräuche für harmlose Scherze. Manche glauben, dass solche Traditionen absolut ureigen sind, denn ohne diese Traditionen wäre das Ostern nicht Ostern. Jedoch, unsere Lieben, möchten wir an dieser Stelle hervorheben, dass diese auf den ersten Blick harmlosen Traditionen die wahre Bedeutung des Osterns vernichten.

Ihr könnt nicht aus dem Becher des Herrn trinken und zugleich aus dem Becher der Dämonen. Ihr könnt nicht am Tisch des Herrn essen und am Tisch der Dämonen. (1. Korinth. 10:21)

4. Heiligenverehrung. Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.« Lukas 4:8 (vgl. 2. Mose 20,4.5).

5. Sünde gegen Blut von Jesus. Die katholische Kirsche führt Ablass ein. Die Bibel lehrt, dass wir nur durch Gnade Gottes und Blut Jesus errettet werden, und nicht durch unsere eigenen Werke oder eventuelle Spenden.

6. Falsche Lehre, z.B. Unfehlbarkeit des Papstes, Kindertaufe, über die Seelen der Verstorbenen usw.

„Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerung, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen. Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.“ Offenb. 13

Das päpstliche Rom hatte im Mittelalter ausgesprochen große Macht, so dass selbst Monarchen sich vor ihm fürchteten. Sehr wichtig ist hier auch der erwähnte Zeitraum von 42 Monaten. In der Bibel besteht ein Monat aus 30 Tagen. Daraus ergeben sich aus den 42 Monaten 1260 Tage. Nach dem Jahr-Tag-Prinzip stehen diese 1260 Tage für 1260 Jahre. Diese Zeitangabe führt uns wieder direkt ins Buch Daniel, wo uns in Daniel 7:25 genau der gleiche Zeitraum von 1260 Jahren begegnet. Dieser Zeitraum deckt genau die päpstliche Vorherrschaft ab, die von 538 n. Chr. bis 1798 n. Chr. dauerte. Näheres über diesen Zeitraum lesen Sie bitte in Daniel 7:25 nach.

1798 n. Chr. besetzte die französische Revolutionsarmee Rom und forderte von Papst Pius VI. die Anerkennung der „bürgerlichen Konstitution“. Dazu war der Papst nicht bereit. Daraufhin nahm ihn General Berthier gefangen, worauf er 1799 starb. Zunächst hatte es so ausgesehen, als wäre dem Papsttum ein solch schwerer Schlag versetzt worden, dass es keine Genesung mehr gäbe. Doch bald darauf wurde ein neuer Papst gewählt: Pius VII. Er verzichtete im Konkordat von 1801 mit Napoleon auf die während der Französischen Revolution verloren gegangenen Kirchengüter und musste fortan staatliche Eingriffe bei der Einsetzung der Geistlichkeit hinnehmen. 1861 musste noch einmal ein Papst fliehen, als Rom Hauptstadt des vereinigten Italien wurde. Schließlich verlor das Papsttum durch die Gründung des italienischen Königreichs seinen Kirchenstaat. 1870 kamen 500 Bischöfe aus aller Welt zum Vatikanischen Konzil nach Rom. Dabei setzte Papst Pius IX. das Unfehlbarkeitsdogma durch.

1929 wurde durch den Lateran-Vertrag mit der italienischen Regierung unter Mussolini der Vatikanstaat wiederhergestellt. Die Wunde sollte heilen (Offenb. 13:3)…

Alle Menschen beteten den Drachen an, weil er seine Macht dem Tier verliehen hatte. Sie beteten auch das Tier an und sagten: »Wer kommt diesem Tier gleich? Wer kann es mit ihm aufnehmen?«

Kennen Sie irgendeine Person auf dieser Welt, die so viel politische und religiöse macht hätte, wie Papst? Die führenden Staatsoberhaupt der Erde kamen zu ihm und ehrten Papst mit ihren Visiten. Hier sind Paar Bilder dazu.

Wer die Gelegenheit hatte, das Medienereignis der Beerdigung des Papstes Johannes Paul II. zu verfolgen, wird der Erfüllung dieser Prophezeiung sicherlich zustimmen. 4 Millionen Pilger, 4000 Journalisten und 200 Staatsgäste aus aller Welt reisten zum Begräbnis nach Rom. Der „Papst des Jahrtausends“ verstarb und die ganze Welt lief ihm voll Bewunderung hinterher.

Wenn viele Beschreibungen des Tieres auf Papst zutrifft, dann sollte auch die Zahl des Tieres übereinstimmen. Die Bibel sagt, wer verstand hat, kann es herausfinden, was die Zahl des Tieres bedeutet,denn sie steht für den Namen eines Menschen. Es ist die Zahl 666.

Die Zahl soll nun die Zahl des Papsttums und gleichzeitig die Zahl eines Menschen sein. Die Zahl kann also nicht für eine einzelne Person stehen, sondern muss für ein Amt stehen, da eine einzelne Person nicht während des gesamten Bestehens des päpstlichen Roms gelebt hat.

Der Papst gab sich u. a. selbst das Amt, der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden zu sein. Darin gründet die Kirche ja ihre Heilsansprüche. Nur wer im Schoße der römischen Kirche ist, kann errettet werden. Dieses Amt kommt ganz besonders in einem der sehr vielen Titel des Papstes zum Ausdruck. Er lautet „Vicarius Filii Dei“. Dieser Titel heißt übersetzt „Stellvertreter des Sohnes Gottes“. In der lateinischen Sprache besitzen ja bekanntlich manche Buchstaben Zahlenwerte: J oder I = 1, V oder U = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500, M = 1000.

„Vicarius Filii Dei“ = Statthalter des Sohnes Gottes

Die Addition der Zahlenwerte der lateinischen Buchstaben des Titels (REX SACERDOS LATINVS) des Papstes („Lateinischer König und Heiligkeit“) – wenn man nur diejenigen Buchstaben zählt, die zugleich römische Ziffern sind – ergibt auch 666.

Der Titels VICARIVS FILII DEI befindete sich früher  auf der Tiara des Papstes.

Interessant zu wissen, ist auch die Bedeutung des Wortes Vatikan. Es gibt keine „offizielle“ Auslegung. Was man jedoch weiß, nimmt dieser Name seinen Ursprung aus der heidnischen Geschichte des Hügels. Es gab auch früher mal (vor den Römern) eine alte etruskische Stadt in der Nähe von Rom Namens „Vaticum„. Sie lag interessanterweise auf diesen Hügel, wo heutiger Vatikan steht.

Das lateinische Wort „vates“ wird ins Deutsche als Seher, Weissager, Wahrsager oder Prophet übersetzt. Das Wort „canis“ als „Hund“. Wir erinnern, dass die Geschihcte von Rom mit einer Wölfin verbunden ist.  Auf dem Vatikan- Hügel wurde eine Göttin angebetet, die für Schicksal zuständig war. Dort brachte man Opfer und wurden Götzendienste gefeiert, um die Schicksal- Göttin zu besanftigen und zu ehren. Heute kann man immer noch den heiligen Hain und den kleinen Tempel der Schicksalsgöttin betrachten.

„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ Offenb. 2:29

„Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!  Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel.“ Offenb. 18: 4

Im Artikel wurden die Informationen aus der Seite :  http://www.dasgeheimnis.de entnommen.
Botschaft für Dich, Gemeinden und Reformation, Prophezeihungen über Endzeit

Comments are closed.