Ein Muslim aus dem Kosovo findet zu Jesus Christus

Bujans Weg

«Ich habe Gott gefunden»

Während im Kosovo zahlreiche Moscheen errichtet werden, entdecken einige Jugendliche Jesus Christus. Bujan lacht, wenn er von seinem Weg erzählt.

Ich bin 15 und lebe in Kosovo. Vor fünf Jahren gab es ein Weihnachtsfest mit Geschenken für Kinder. Mein Freund und ich hörten davon und gingen hin. Denn es ging uns wie allen Kindern: Wir haben gern Geschenke. Vor der Verteilung sprachen die Leute von Jesus und den Wundern, die er tat. Ich war fasziniert von der Atmosphäre, den Lichtern und den fröhlichen Gesichtern rundum. Gleich wusste ich: Da gehe ich wieder hin. Von der evangelischen Gemeinde hatte ich zuvor nichts gehört.

Das grosse Geschenk

Ich erhielt ein kleines Paket, und man sprach von einem grossen Geschenk. Ich wollte herausfinden, was es damit auf sich hat. So habe ich durch Jesus Gott gefunden. Die Geschichte von der Auferstehung von Jesus ist meine Lieblingsgeschichte in der Bibel.

Meine Eltern nennen sich Muslime, aber sie praktizieren den Islam nicht. Andere Eltern verbieten ihren Kids, zur Kirche zu gehen. Mein Vater und Mutter finden das okay und sind auch schon mitgekommen.

Mit Freunden im Gespräch

Ich besuche die Sekundarschule. Probleme kann ich anders anpacken als meine Freunde, weil ich Dinge anders sehe. Der Glaube hilft mir, Gutes und Schlechtes zu unterscheiden und Menschen einzuschätzen. Ich weiss, dass ich Vergebung brauche. Jesus ist der einzige, der meine Schuld wegnehmen kann. Das fehlt meinen Freunden. Ich habe sie eingeladen in die Kirche. Zwei sind mitgekommen in die Jugendgruppe.

Vielleicht werde ich Medizin studieren. Aber auch die Aufgabe, eine christliche Gemeinde zu betreuen, interessiert mich. Ich habe noch Zeit zu entscheiden.

Botschaft für Dich

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