Du wirst die Schande deiner Jugend vergessen!

Dies sei ein Zeugnis, dass Gott lebendig ist! Trotz allen Schrecken und Alpträumen, die in meinem Leben passierten, konnte Satan mich nicht umbringen und vernichten! Das machte mich noch  stärker! Dieses Zeugnis ist nicht nur hohle Worte, jedes Wort hier ist mit Blut und Tränen getränkt, ich will auch damit die Kraft des Heiligen Geistes verherrlichen, weil Er mich aus dem tiefsten Loch rausgeholt hat!
Wir alle werden in die Welt zu dem Zweck geboren, den wahren Sinn des Lebens zu finden! Ich wurde geboren, war ein gesundes Kind. Als ich 3 Jahre alt war, habe ich mich an einer Lungenentzündung erkrankt. Es gab eine Komplikation. Meine Ohren konnten nun schlecht hören! Mein Vater fing an zu trinken, dann die Mutter. Und dann kam der Moment, dass ich ins Internat aufgenommen wurde. Ich kann mich daran nicht mehr erinnern, ich war erst 4 Jahre alt. Mein Vater ist fremdgegangen. Die Eltern haben sich scheiden lassen. Meine Mutter konnte den Schmerz nicht verarbeiten und trank immer mehr. Sie konnte für mich schlecht sorgen. So kam ich ins Internat. Hier wuchs ich auf. Ich wusste nichts über meine Mutter, ich wusste nicht, wo ich hingehörte! Das Leben ging weiter!

Im Internat war ich sehr einsam. Ich wollte geliebt werden. Ich wurde gut behandelt, aber ich wurde nicht geliebt. Ich ging in die Schule für gehörlose Kinder, ich hatte gute Noten.

Die meisten Kinder gingen fürs Wochenende oder in den Ferien nach Hause, ich blieb immer allein im Internat mit einem langweiligen Lehrer! Die Zeit ging, ich reifte, irgendwann begann ich zu begreifen, und fragte mich selber: Warum habe ich niemanden, der mich in die Arm nimmt und mir sagt, dass er mich liebt! Ich hatte eine Menge Fragen! Ich fragte, wo ich geboren wurde, von welcher Person, die Antwort kam logischerweise „von meiner Mutter“. Ich fragte dann ständig, wo ist meine Mutter, warum ist sie nicht da? Usw.

Die Erzieher sprachen schlecht über meine Mutter, dass ich angefangen habe sie zu hassen.  Aber innerlich hatte ich große Sehnsucht nach ihr.

Meine Seele erlebte große Schmerzen! Ich wurde durch Hass, Wut und große Sehnsucht gequält.

Eines Tages, als ich ca. 11 Jahre alt war, sagte eine Lehrerin zu mir, ich solle mich waschen, und hübsches Kleid anziehen. Es war Sommer! Aller Kinder waren weg.  Nun, nahm die Lehrerin meine Hand und führte mich in die Klasse. Dort saßen andere Lehrerin, Direktorin und…meine  Mutter. Statt großer Freude erlebte ich einen Schock! Ich wollte weg, einfach weg und ich fing an vor Aufregung stark zu zittern, ich spürte furchtbare Angst! Ich wollte weglaufen, aber die Lehrerin hielt mich an der Hand fest. Ich hatte einen Wutanfall!

Meine Mutter musste gehen, aber ein paar Stunden später kam sie mit ihrer Schwester und mit einer Menge Süßigkeiten und Kleidung für mich! Ich habe immer noch gezittert! Ich verstehe heute noch nicht, wie ich gleichzeitig Schmerzen, Hass und Freude erlebte. Es war wie ein schlechter Traum!

Nach den Sommerferien holte meine Mutter mich nach Hause. Nun begann mein neuer Lebensabschnitt.

Zum ersten Mal fuhr ich mit dem Zug. Ich wollte nicht nach Hause gehen. Ich verbrachte meine Kindheit in einem Waisenhaus und Internat! Es war seltsam! Ich wollte meine Mutter nicht sehen! Als wir zu Hause ankamen, lernte ich meine Familie, Verwandte, Großeltern kennen. Ich war sehr erschrocken. In meiner Kindheit führte ich oft mit jemandem Gespräch. Ich denke, es war der Heilige Geist. Die ganze Zeit flüsterte Er mir ins Herzen: „Lauf nicht weg!“ Ich weinte, sprach nichts. Ich kann nicht verstehen, wie ich alles überlebte…

Nun lernte ich mit meiner Mutter, meinem Stiefvater, Bruder, Schwester zusammen zu leben! Ich hasste Mama für das, dass sie mich verlassen hat, dass sie nicht in meiner Nähe war, als ich sie brauchte, dass sie mir nie Märchen vorlas! Ich spürte ein großes Loch in meiner Seele.

Ich kapselte mich immer mehr ab! Dieser Zustand dauerte viele Jahre! An dieser Stelle möchte ich sagen, dass Gott mich nie verlies. Er kümmerte sich  jede Sekunde um mich. Als Kind wurde ich nie misshandelt,  ich fror nie auf der Straße, ich hungerte nicht, aber durch meine Lehrer gelang es dem Satan den Hass in mein Herz zu legen!

Mit 16 Jahren machte ich Abitur mit guten Noten und wollte die Ausbildung machen. Meine Mutter wollte nicht, dass ich in die Stadt umziehe, also blieb ich  zu Hause.

Eines Tages kam meine Mutter zu mir und sagte, dass Gott mich liebt. Ich dachte, dass meine Mutter verrückt geworden ist und mein Stiefvater auch! Mein Bruder glaubte an Gott, aber er ging nie in die Kirche. Nach kurzer Zeit ließ meine Mutter sich taufen. So ging ich zum ersten Mal in die Kirche. Ich war innerlich leer! Ich lernte ein Mädchen kennen, sie kam zu mir und erzählte mir von Gott. Ich dachte, so viele gläubigen Menschen! Für mich aber war es wirklich sehr ekelhaft, sie alle zu sehen! Ich hasste alle Gläubigen! Ich dachte sie wären alle krank im Kopf!

Es  wurde noch schlimmer! Ich bekam Depressionen und wollte nur  sterben. Ich wollte schon  immer sterben, seit meiner Kindheit! Ich wollte einfach nicht existieren! Ich sah keinen Sinn in meinem Leben! Ich hatte keine Freunde! Ich versuchte mir immer wieder mal die Ader durchzutrennen, aber es gab etwas, was mich davon zurückhielt.

Irgendwann mal brachte mir jemand den Film „Die Passion Christi“. Ich fand den Film rührend, aber ich verstand diesen Film nicht. Ich ging, wie gewöhnlich schlafen. Aber in dieser Nacht passierte etwas Außergewöhnliches mit mir. Ich erwachte, weil ich von jemandem gewürgt wurde. Ich weiß jetzt, dass es der Teufel war. Ich war mit dem Thema „Gott“ nicht sehr vertraut, aber ich presste ein Wort hervor: „Jesus!“  und es hörte sofort auf. Ich fing an Gott zu suchen. Ich begann mich zu fragen, warum muss ich leben, wie ist die Erde entstanden. Ich began die Bibel zu lesen. In einer Nacht lag ich schon im Bett, hatte Augen zu und flüsterte: „Gott, wenn es Dich wirklich gibt, dann hilf mir! Ich will glücklich sein! Vielen Dank! Amen! “ Das war mein erstes Gebet! Ich wachte am Morgen und etwas veränderte sich. Ich begann wirklich zu lächeln. Ich war überrascht! Es war real! Ich lächelte zum ersten Mal auf dieser Welt!  Ich ging in die Gemeinde. Dort war es für mich alles sehr schwierig. Die Bibel war völlig unverständliches Buch.  Es gab viele Fragen, aber es war schwierig, die Antworten zu bekommen. Ich war unreif und konnte die geistlichen Dinge nicht begreifen. Nach einem Jahr wurde ich getauft, wurde ein Mitglied der Gemeinde! Ich half dem Pfarrer und seiner Frau das Getue mit Dokumenten zu schreiben, es war mein erster kleiner Dienst! Der Pastor und seine Frau wurden meine engen Freunde, sie erzählten sie mir über Gott. ich fing an zu verstehen!

Dann kam die erste Versuchung in mein Leben. Ich habe mich verliebt. Wir schliefen nicht miteinander. Üblicherweise hielt die erste Liebe nicht lange. Er verließ mich. Der Schmerz kehrte in mein Leben zurück. Um aus der Depressionen rauszukommen, zog ich in die Stadt zum Studieren um. Mein Leben lang lebte ich in einem geschlossenen Raum: Internat, dann  zu Hause. Die Stadt überwältigte mich! Viele Autos, eilende Menschen, Hektik! Ich mietete eine Wohnung mit einem Mädchen. Wir feierten die Partys, ich fing an zu trinken. Ich verlor meine erste Liebe zu Gott. Ich dachte, ich würde nie zurückkehren können, ich würde Ihn nie mehr lieben! Ich hatte Studentenjob, kam oft ins Geschäft betrunken. Ich verlor wieder meinen Sinn des Lebens. Wir lebten im 6. Stock. Ich ging auf die Balkon und wollte schon runterspringen. Die Freundin war zu der Zeit bei der Arbeit. Doch jemand hielt mich fest, dass ich mich nicht rühren konnte. Ich wollte mich losreißen, doch es gelang mir nicht.

Ich schrie auf: „Warum lebe ich? warum liebt mich niemand? Ich bin hübsch und intelligent, doch ich kenne nicht, was heißt „glücklich zu sein“! Niemand freut sich, dass ich lebe!  warum sollt ich im Leben leiden? ist es leichter zu sterben als zu leben!“ Ich ging ins Zimmer und setzte sich, machte Musik an, da sang eine Sängerin: „Hör damit auf, bis es zu spät ist…“ Ich saß dumm, ehrlich gesagt, starrte in einen Punkt und wollte nichts!

In der Früh wache ich auf, weil der Teufel zum 2. Mal kam, mich zu würgen. Ich schrie wieder den Namen Jesus aus, drehte mich und sah ein helles Weiß, aber es verschwand schnell! Ich hatte Angst! Ich kam betrunken nach Hause! Meine Mutter schlug mich mit einem Gürtel. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass sie mich bestrafte. Ich gab schon längst mein Studium auf. Ich wusste nicht, was zu tun ist, wie ich weiter leben sollte! Ich ging wieder in meine alte Gemeinde. Niemand umarmte mich, niemand lächelte mich an. Ich hatte große Schuldgefühle. Ich kapselte mich wieder ab. Ich fühlte mich fremd. Ich suchte wieder den Herrn. Ich ging oft alleine durch einen Feld spazieren. Ich konnte so stundenweise verbringen. Gott zeigte mir wunderschöne Landschaften. Ich entdeckte die Freude am Wind, Sonne, Gras. Dieses Feld war mein Zuhause.

Im November gab es eine christliche Konferenz in der Nähe. Ich ging hin… Dort lernte ich meine zweite Liebe kennen. Ich verliebte sich in einen jungen Mann. Bald zogen wir wieder in die Stadt um. Ich fing wieder zu studieren. Zum ersten Mal fühlte ich, dass ich lebe! Wir lebten zwar getrennt, aber er half mir alles. Er arbeitete und half mir die Miete zu bezahlen.

Er diente in der Kirche. Wir besuchten zusammen Jugendarbeit, Gottesdienste. Wir dürften  nicht küssen. Es gab nichts Falsches zwischen uns. Ich liebte ihn sehr! Er war geistlich reifer, als ich. Es entstanden oft Missverständnisse. Dazu kamen gegenseitige Schuldzuweisungen. Ich hatte immer das Gefühl, immer beobachtet zu werden. Er übte Druck auf mich, dass ich sehr klein im Glauben war, dass ich zu wenig betete. Er konnte mich nicht verstanden, genauso, wie ich ihn. Wir trennten uns.

Ich sah ein, die Welt ist grausam. Ich erkannte, eine Sache, im Christentum gibt es Verrat, Streit, Missverständnisse … ich war enttäuscht! Ich hörte mit dem christlichen Leben auf. Ich suchte nach Liebe und Verständnis, fand aber nicht. Ich wurde ständig kritisiert. Jeder dürfte mir sagen, wie ich leben sollte, was ich tun musste, ich sollte wie ein Roboter sein! Doch keiner machte das, was er von mir verlangte. Ich hatte es satt!!!

Ich ging wieder auf Partys, trank wieder viel. Ich fand eine Wohnung und zog aus. Ich wollte  meine Mutter und alle Christen vergessen. Ich war viel in der Nacht unterwegs. Dann geschah es… ich wurde vergewaltigt. Ich fing an sehr viel zu trinken, kam in einem betrunkenen Zustand zur Arbeit. Ich kann bis heute noch nicht verstehen, warum ich nicht gefeuert wurde.

Ich wollte nur geliebt und verstanden sein. Ich lernte ein Mädchen kennen. Abends waren wir zusammen in meiner Wohnung. Wir erzählten einander, was wir schon alles im Leben durchmachen mussten. Wir trösteten einander, dann schliefen wir zusammen. Wir hatten miteinander Sex. So wurde ich zu einer Lesbe. Sie führte mich in die Welt der Lesben und Homosexuellen ein. Für kurze Zeit schien mir, dass ich endlich gefunden hatte, wonach ich so lange schon suchte. Alle waren nett, freundlich und aufgeschlossen. Das habe ich sogar in meiner Gemeinde nie erlebt. Ich war zu naiv, dumm und blind. Eine Lesbe zu sein gab mir das falsche Gefühl etwas besonderes, nicht wie die anderen zu sein. Unsere Ich verstand sehr bald, dass es hier mehr um Spaß und Sex geht, als um die Liebe. Beziehung war von kurzer Dauer. Ich dachte früher: Nur die Jungs können vergewaltigen und herzlos sein, jetzt weiß ich, dass die Mädchen das auch können. ! Ich lag wieder im Sterben! Seelische und körperlichen Schmerzen, Nervenzusammenbruch… ich wollte wieder sterben. Mein Herz war hart!

Auf der Suche nach dem Tod ging ich auf die Straße. Ich wünschte, dass ein Auto mich überfährt, oder jemand mich tötet. Ich trank, um im Herzen den Schmerz zu ertrinken! Ich war durch den seelischen Schmerz erschöpft! Ich trank zu viel! Ich hatte mal einen Blackout. Als ich zu sich kam, war ich enttäuscht, dass ich am Leben war. Ich kam zurück zu meiner Mutter. Im Internet habe ich wieder ein Mädchen kennengelernt, wollte mit ihr zusammenziehen. Ich chattete mit ihr im Internet. Auf einmal höre ich eine Stimme: „Du aus diesem Kreislauf aussteigen!“. Zunächst beachtete ich die Stimme nicht.

Aber sie wiederholte immer und wieder. Ich konnte es nicht mehr ertragen und schrie ärgerlich: Wer bist du überhaupt? Was willst du von mir? Ich redete mit ihm, ich dachte, ich hätte eine gespaltene Persönlichkeit. Ich fragte noch einmal, wer bist du?. Die Antwort kam: „Heiliger Geist“. Ich war einfach sprachlos! Ich wusste nicht, was ich sagen soll! Ich blieb abrupt stehen, hörte sofort mit meinem Chat auf. Ich brach für alle Mal mit dieser lesbischen Welt!

Ich redete mit dem Heiligen Geist. Es war real! Es war so natürlich wie essen und schlafen. Eines Tagen bekam ich eine Nachricht von einer christlichen Freundin mit dem Link auf die Seite von Pastor Andrey Shapovalov. Gott berührte mich sehr durch seine Predigten. Mir wurden wirklich Augen geöffnet. Es war am Anfang sehr schmerzhaft. Ich musste meine Sünden und Fehler gestehen. Wie eine Rasierklinge schnitt das Wort alles falsche von mir weg. Mir wurde die Wirklichkeit Gottes bewusst! Ich konnte nun endlich meine Mutter verzeihen. Im Herzen gab es kein Hass mehr, dort siedelte Seine Liebe wieder an. Ich wurde mit echter Freude gefühlt. Mein Herz wurde geheilt. Gott sei Dank für Andrey Shapovalov, dass er Mut hat, Tacheles zu reden. Die christlichen Gemeinden müssen reformiert werden! Ich bin herzlich in meiner christlichen Familie aufgenommen. Jetzt sehe ich das Leben anders! Ich schaue auf die Vergangenheit mit einem Lächeln, weil die Schande meiner Jugend für immer weg ist! Ich bin wirklich glücklich, dass ich lebendigen Gott  kennen lernen durfte. Ich erkannte, dass die beste Sache auf dieser Welt ist von Gott geliebt zu werden.  Egal wo: in der Kirche, in der Welt, sage ich, dass das Leben ohne Gott nie gut sein kann, ist alles sinnlos! Und ich sage, dass man mit dem Leben keine Spielchen treiben soll.

Im Leiden erfuhr ich das Wichtigste: Gott existiert! Ich wünsche, dass du Ihn bald kennen lernst, falls du es noch nicht gemacht hast.

Botschaft für Dich, Gottes Wunder heute

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