Das Geschäft mit der Abtreibung: Impfstoffe und Schönheitsprodukte

Die Chance, in unserer Zeit das Licht der Welt zu erblicken, ist ein gefährdetes Privileg geworden. Denn es gibt in den reichsten Nationen der Welt einen weitreichenden Konsens darüber, dass Schwangerschaften grundsätzlich nicht nur eine, sondern zwei mögliche und rechtmäßige Abschlüsse finden können: Geburt oder Abtreibung. Weltweit befinden wir uns seit Jahrzehnten in einem Krieg gegen das Leben. Die Opfer dieses Krieges sterben lautlos. Sie wehren sich nicht, sie schreien nicht, sie demonstrieren nicht, von ihrem Leiden und ihrem Tod bemerken wir kaum etwas. Denn die Opfer dieses Krieges sind zu klein und zu hilflos, um sich zu wehren.

Die Ergebnisse jeder Abtreibung sind immer dieselben: ein totes Kind, eine körperlich und meistens auch seelisch verletzte Frau, eine zerstörte Familie – über 60% aller Beziehungen werden innerhalb eines Jahres nach einer Abtreibung beendet. In den letzten 30 Jahren starben allein in Deutschland acht Millionen Kinder durch Abtreibung, weltweit wurden mindestens 1,2 Milliarden Kinder vor der Geburt getötet. Alle diese Kinder sterben auf eine Art, die bei jedem anderen Menschen als Grausamkeit verurteilt würde.

Gesund dank toter Kinder

Bei vielen der bei uns gängigen Impfpräparate werden die Viren auf Zellen von abgetriebenen Kindern gezüchtet. Es gibt in Deutschland nicht einen einzigen KombinationsImpfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln (MMR), der ohne solche Zellen getöteter Kinder hergestellt wurde,  während in Japan beispielsweise sehr wohl ethisch vertretbare Alternativen erhältlich sind. Im Fall von Windpocken gibt es sogar weltweit keine Alternative. Eine Dosis eines typischen MMR-Impfstoffes kostet in der Apotheke etwa 50 Euro. Die größten Impfstoffhersteller weltweit verkaufen in jedem Jahr über 1,1 Milliarden Dosen Impfstoffe in Hunderten von Staaten. Umgerechnet auf durchschnittlich etwa 20 Euro pro Dosis (in den Staaten der sogenannten „Dritten Welt“ liegen die Preise deutlich unter den Preisen für dieselben Stoffe in Industrieländern) kann ein solch großes Unternehmen allein mit Impfstoffen in jedem Jahr einen Umsatz von mindestens 22 Milliarden Euro erzielen.

Schönheit dank Horror. Auch bei der Prüfung kosmetischer Stoffe gewinnen fötale/embryonale Zellen zunehmend an Bedeutung: Seit dem 11. März 2009 nämlich gilt ein EU-weites Verkaufsverbot für Kosmetikprodukte und –Rohstoffe, die an Tieren getestet wurden, sofern alternative Testmethoden möglich sind. Daher arbeiten Kosmetikkonzerne fieberhaft an diesen Alternativen und nutzen vor allen Dingen Zellkulturen – tierische wie menschliche (abgetriebene Kinder). Im April 1980 öffnete man einen Lastwagen an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich und fand Hunderte von tiefgekühlten abgetriebenen Kindern darin, die an verschiedene französische Kosmetikfabriken geliefert werden sollten. Eine der Verkäuferinnen solcher Produkte nannte sie „absolut natürlich“ und gab auch die Inhaltsstoffe an: fötale Milz, Leber und Thymus. Damals wie heute ist der Nachweis dieser Verwendungsweise jedoch schwierig, weil Inhaltsstoffe von Kosmetika möglichst allgemein und verschleiernd angegeben werden. Kosmetische Operationen und Behandlungen liegen im Trend, der Wunder-Begriff lautet „Anti-Aging“. In London kann man sich Nabelschnur-Stammzellen spritzen lassen, um damit eine Verjüngungskur zu machen, auf Barbados kostet eine solche Kur mit fötalen Zellen aus Abtreibungen über 20.000 Euro. Eine Methode besteht darin, Leberzellen aus zwischen der 6. und 12. Schwangerschaftswoche abgetriebenen Kindern direkt in den Handrücken zu spritzen, was wahre Wunder der Hautverjüngung bewirken soll. Auch in Moskau werden solche Behandlungen angeboten, hier sollen mittellose junge Frauen für 200 Dollar dazu gebracht worden sein, schwanger zu werden und die Kinder dann abtreiben zu lassen, damit die toten Kinder für die Anti-Aging-Behandlungen verwendet werden können (die Tageszeitung „Daily Mail“ vom 7. August 2006). Die entsprechende Institution in der Dominikanischen Republik ist seit 1995 auf solche Behandlungen mit fötalem Gewebe spezialisiert und hat nach eigener Angabe über 1.500 Patienten behandelt, also bisher mit abgetriebenen Kindern einen Umsatz von 30 Millionen Euro erzielt.

Quelle:

  1. Alexandra M. Linder Buch „Geschäft Abtreibung“
  2. http://bitflow.dyndns.org/german/Others/Das_Geschaeft_Mit_Der_Abtreibung_20090916.pdf
Gesellschaft

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