Wer ist Gott?

Das Bewusstsein, dass es eine höhere Macht gibt, ist bei vielen Menschen vorhanden – so glauben gemäss einer Emnid-Umfrage 65 Prozent der Deutschen an einen Gott. Die meisten können aber nicht genauer beschreiben, wer und wie dieser Gott ist.

Über Jesus wurde schon immer gestritten. Nicht einmal seine Freunde waren sich einig.
Die meisten betrachteten ihn wohl als einen Rabbi, Andere hätten in ihm lieber einen Widerstandskämpfer gegen die Römer gesehen. Andere hielten ihn für einen Scharlatan, Hochstapler, Prophet, Fanatiker, Spinner…
Findest du dich wieder in dieser Aufzählung?

Dass es Jesus gab ist unbestritten.
Aber was seine Freunde bis heute behaupten ist skandalös:

Jesus ist Gott selbst, Gott und Mensch zugleich!
Seine Geburt war wie deine und meine, und doch ganz anders.
Sein Leben war wie deins und meins, und doch ganz anders.
Sein Tod war wie deiner und meiner, und doch ganz anders.
Und: nachdem er gestorben war, ist er auferstanden und zurückgekehrt zu seinem, deinem und meinem Vater. Dort ist er heute noch. Eines Tages wird er wiederkommen. Dann wird alles neu.

Jesus war wirklich Mensch.
Er wurde als Säugling geboren, wuchs auf, lernte, erhielt eine Ausbildung. Er kannte Hunger und Durst, Glück und Trauer, Schmerzen, Erschöpfung. Er schlief, trank, feierte.

Jesus war wirklich Gott.
Er heilte Krankheit und weckte Tote auf. Er bewies Macht über Naturgewalten und vergab Sünden. Und er ist vom Tod auferstanden.

Jesus war Gott und Mensch zugleich.
Die Bibel beschreibt das Verhältnis zwischen Jesus und Gott wie das zwischen einem liebenden Vater und einem liebenden Sohn.

Das Leben Jesu, seine Wunder, seine Worte, sein Tod am Kreuz, seine Auferstehung, seine Himmelfahrt – all das weist darauf hin, dass er kein gewöhnlicher Mensch war. Jesus hat dies auch selbst betont: „Ich und der Vater sind eins“, „Wer mich sieht, sieht den Vater“ und „Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.“

Philosophen und Religionen machen sich massig Gedanken über Gott, sammeln Erfahrungen, versuchen zu erklären. Aber alles Nachdenken bleibt letztlich ein Stochern im Nebel. Damit wir verstehen lernen, ist Gott selbst Mensch geworden und in unsere Welt gekommen. Jesus kam, um uns klar zu machen, wie Gott ist und wie wir sein sollten.

Aber er tat noch weit mehr als das.
Er kam, um die gestörte, ja zerstörte Verbindung zwischen Mensch und Gott wieder herzustellen. Um die Liebe Gottes zu uns zu besiegeln, ist er für uns gestorben. Niemand hat eine größere Liebe, als wenn er sein Leben gibt für seine Freunde.
Und Jesus blieb nicht im Grab. Er ist auferstanden und lebt noch heute. Bis heute bietet er jedem an, sich von Gott lieben zu lassen, die gestörte Verbindung wiederherzustellen, eine eigene Beziehung zu Gott aufzubauen.

Wer ist Jesus Christus für dich?

Deine Antwort auf diese Frage hat Auswirkungen auf dein ganzes Leben – und darüber hinaus…
Nimm Christus aus dem Christentum heraus, und es bleibt nichts mehr übrig. Das Christentum ist weder eine Lebensphilosophie noch eine ethische Norm, es geht auch nicht um das Einhalten religiöser Vorschriften. Echtes Christentum hat als Grundlage die lebendige Beziehung zum auferstandenen und lebendigen Herrn und Gott.

Jesus ist wirklich auferstanden, er lebt

Jesus von Nazareth wurde an einem Kreuz hingerichtet und begraben. Drei Tage später erstand er von den Toten. Und das Beste: Du kannst ihn heute kennen lernen.

Warum müssen wir errettet werden?

„Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.“ Eine wunderbare Botschaft! Gott möchte, dass alle Menschen gerettet werden, ohne Ausnahme! Aber muss ich überhaupt gerettet werden? Ich bin doch in Ordnung! Ich bin doch … es geht mir doch nicht so schlecht! Sicher gibt es viele Jugendliche, die von den Drogen gerettet werden müssen, Alkoholiker vom Alkohol, Spielsüchtige von der Spielsucht. Natürlich gibt es viele Menschen, die erlöst werden müssen. Aber ich … wieso brauche ich eine Rettung? Ist es wirklich so ernst, dass es ohne Rettung gar nicht geht?
Schwierigkeiten … das krieg ich hin, Probleme … die  kann ich lösen … und schließlich kommen wir doch alle in den Himmel: Wir sind doch so brav! Andere brauchen Rettung … ich nicht.

Wenn das tatsächlich deine Denkweise ist, möchte ich dir folgendes sagen: Ich glaube, wir haben noch nicht ermessen, was alles in unserem Herzen steckt. Wir haben noch nicht ermessen, welche Abgründe in unserem Herzen sind.

Du hast bestimmt schon mal die Geschichte von Adam und Eva gehört. In dem Moment, als Adam und Eva dem Teufel folgten statt Gott zu gehorchen, haben sie zwangsläufig ihre Herrschaft über die Erde und über alles, was darauf lebt, dem Teufel übergeben müssen. Ihre Autorität war von Gott verliehen und wurde „in seinem Namen“, also als seine Stellvertreter, ausgeübt. Der Gehorsam einer anderen Stimme gegenüber war die Unterwerfung unter die Herrschaft dieses anderen, des Teufels. Das Prinzip wird auch in dieser Bibelstelle deutlich: Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder Sklaven der Sünde zum Tod oder Sklaven des Gehorsams zur Gerechtigkeit? (Römer 6, 16)
Was ist also passiert? Der geistliche Tod, die Trennung von Gott, trat in dem Augenblick ein, als der Mensch sich auf der Sünde eingelassen hat. Menschen mit einem toten Geist können nur Menschen mit einem toten Geist zeugen. Die Kinder und Enkel und alle weiteren Generationen von Menschen seither werden mit diesem toten Geist geboren.

Darum brauchen wir Errettung. Wir sind in einem Zustand, der uns von Gott trennt und der uns somit unseres eigentlichen Lebens beraubt. Ob wir nun, wären wir an der Stelle Adams oder Evas gewesen, anders gehandelt hätten, ändert nichts daran, dass die gesamte Menschheit aufgrund der Entscheidung der ersten Menschen in diese Situation gekommen ist.

NEUGIERIG?

Es liegt an dir, ob du über diesen Weg gehen willst. Niemand zwingt dich! Das Angebot Gottes gilt, aber er zwingt keinem eine Beziehung auf. Du allein entscheidest: Willst du ein Verhältnis mit dem lebendigen Gott?
Dann musst du Gott das auch sagen! Beten nennt man das.
Vielen, die den ersten Schritt auf die Brücke machten, hat dieses Gebet geholfen.

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